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Spitzensport bei der Bundeswehr

Das Bilder von einem Sprung mit einem BMX-Fahrrad, erweckt den Eindruck als würden vier Fahrer hintereinander springen.
Vier Sportsoldaten lächeln in die Kamera und zeigen ihre Goldmedaillen.

Ziel erreicht: Das deutsche Kajak-Viererteam hat auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio Gold gewonnen.

Foto: © Bundeswehr / Jane Schmidt

Sie vertreten Deutschland bei nationalen und internationalen Wettbewerben und erringen eine Vielzahl der Olympischen Medaillen. Gleichzeitig sind sie als Soldatinnen und Soldaten militärisch ausgebildet. Die Rede ist von den Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Bundeswehr.

Die besten Sportlerinnen und Sportler einer Nation sind Botschafter und Vorbilder zugleich. Deshalb begann die Bundeswehr vor mehr als 50 Jahren im Auftrag des Deutschen Bundestages, Fördergruppen für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aufzustellen. Ziel war es, Deutschland bei internationalen Wettkämpfen bestmöglich zu repräsentieren und Sportlerinnen und Sportlern aus weniger populären Disziplinen zu unterstützen. Denn besonders sie haben es oft schwer ihren Lebensunterhalt allein durch den Sport sicherzustellen und sind dankbar für die Unterstützung, die durch die Bundeswehr geboten wird.

Das Interesse an der Spitzensportförderung erfreute sich über die Jahre großer Beliebtheit. So hat sich die Anzahl von anfangs knapp über 400 Athletinnen und Athleten auf über 800 verdoppelt. Dass fast die Hälfte aller bei Olympischen Spielen errungenen Medaillen für Deutschland seit 1992 auf die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Bundeswehr zurückzuführen sind, hängt auch mit den Rahmenbedingungen zusammen. Die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der aktuell 15 Sportfördergruppen mit mehr als 70 Disziplinen können in hochmodernen Olympiastützpunkten mit ihren Bundestrainerinnen und -trainern für den Kampf um die nächsten Medaillen trainieren. 

Auch abseits des Sports lässt die Bundeswehr ihre Sportsoldatinnen und -soldaten nicht im Stich. Sie nehmen an militärischen Ausbildungen und Lehrgängen teil und erlernen so die Fähigkeiten, die zum Soldatenberuf dazugehören. Damit nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr ein guter Start in die zivile Karriere gelingt, haben die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler die Möglichkeit mit Unterstützung der Bundeswehr eine Berufsausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Die Präsenzphasen dazu werden individuell angepasst – so können sie sich ganz auf das Training und die Wettkämpfe in ihrer Disziplin konzentrieren.


In unserer Bildergalerie zeigen wir dir einige der vielen verschiedenen Sportarten der Sportsoldatinnen und Sportsoldaten. Bestimmt überraschen dich einige davon!

Autor: Bundeswehr / AS

Im Kampf um die Medaille