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Die Laufbahn der Mannschaften.
Mannschaften beim Objektschutz.

Mannschaften beim Objektschutz.

Foto: © Bundeswehr / Michael Mandt

Die Laufbahn der Mannschaften

Soldatinnen und Soldaten auf Zeit in Mannschaftsdienstgraden, sowie Wehrpflichtige, die den Grundwehrdienst von sechs Monaten beziehungsweise einen freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst leisten, gehören zur Laufbahngruppe der Mannschaften.


Mannschaften bei Wartungsarbeiten.

Mannschaften bei Wartungsarbeiten.

Foto: © Bundeswehr / Detmar Modes

Aufstiegsmöglichkeiten

Bei Einberufung oder Einstellung in diese Laufbahn beginnt jede Soldatin und jeder Soldat den Dienst mit dem niedrigsten Dienstgrad, abhängig von der Zugehörigkeit des jeweiligen militärischen Verbandes zum Beispiel als Schütze beim Heer, als Flieger in der Luftwaffe, bei der Marine heißt der niedrigste Dienstgrad Matrose und im Sanitätsdienst Sanitätssoldat.
Mannschaften übernehmen grundsätzlich keine militärische Vorgesetztenfunktion. Sie werden in einem breiten Betätigungsfeld in den fünf militärischen Organisationsbereichen der Streitkräfte -dem Heer, der Luftwaffe, der Marine, dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr oder der Streitkräftebasis- eingesetzt. Die Attraktivität der Laufbahn der Mannschaften ist unter anderem durch eine zeitlich lange Verwendung an einem Ort, im Regelfall ohne Versetzungen oder häufige Lehrgangsbesuche sowie durch eine von Beginn an ansprechende Besoldung (als Soldatin oder Soldat auf Zeit) gekennzeichnet.

Ein Obergefreiter bei Instandsetzungsarbeiten.

Ein Obergefreiter bei Instandsetzungsarbeiten.

Foto: © Bundeswehr / Andreas Noll

Einsatzbereiche der Mannschaften

Mannschaften werden in der Bundeswehr unter anderem als Kraftfahrer, Bediener technischer Geräte oder im Stabsdienst eingesetzt. Für anspruchsvolle Verwendungen, wie zum Beispiel Diensthundeführer, Funker oder Rettungssanitäter sind intensivere Ausbildungen mit entsprechend langen Verpflichtungszeiten erforderlich.

In Übungen und Einsätzen arbeiten beispielsweise neben Offizieren, Feldwebeln und Unteroffizieren auch Mannschaften der Bundeswehr mit den Soldatinnen und Soldaten anderer Nationen zusammen.

Mannschaftssoldaten des Sanitätsdienstes bei ihrer Arbeit.

Mannschaftssoldaten des Sanitätsdienstes bei ihrer Arbeit.

Foto: © Bundeswehr / Andrea Bienert

Einstellungsvoraussetzungen

Wer sich als Mannschaftssoldatin oder -soldat auf Zeit bei der Bundeswehr verpflichten möchte, muss mindestens die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Eine vorliegende Schul- oder Berufsausbildung erhöht die Verwendungsbreite und ermöglicht bei entsprechender Eignung und Bedarf einen Wechsel in andere Laufbahnen, zum Beispiel in die der Unteroffiziere. Daneben bietet die Bundeswehr vielfältige Möglichkeiten zu einer Qualifizierung, beispielsweise EDV-Kurse während der Dienstzeit, an.