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Die Laufbahn der Feldwebel.
Feldwebel bei der Schießausbildung.

Feldwebel bei der Schießausbildung.

Foto: © Bundeswehr / Michael Mandt

Die Laufbahn der Feldwebel

Feldwebel sind in allen Teilstreitkräften der Bundeswehr tätig: im Heer, bei der Luftwaffe, bei der Marine, in der Streitkräftebasis und auch im Sanitätsdienst.
Sie sind militärische Vorgesetzte, das heißt, dass sie Soldatinnen und Soldaten führen und ausbilden.
Und sie sind echte Experten in ihrem Beruf, denn die Laufbahn des Feldwebels bietet spannende und abwechslungsreiche Aufgaben: Sie reichen vom Fallschirmsprungeinsatz bis zum Bedienen von Waffensystemen auf Schiffen.


IT-Feldwebel bei der Arbeit.

IT-Feldwebel bei der Arbeit.

Foto: © Bundeswehr / Philipp Hofmann

Eine Fluggerätemechanikerin in der Laufbahn der Feldwebel.

Eine Fluggerätemechanikerin in der Laufbahn der Feldwebel.

Foto: © Bundeswehr / Carl Schulze

Wer die Laufbahn der Feldwebel einschlagen will, muss Einiges mitbringen:

  • technisches Verständnis, um die modernen Waffensysteme bedienen zu können.
  •  körperliche Fitness, um auch im heißen Klima während eines Auslandseinsatzes alle Aufgaben erfüllen zu können. 
  • Teamgeist, denn nur wer ein Teamplayer ist, kann Aufgaben in der Gruppe erfüllen.
  • den Willen, viel zu lernen und sich weiterzubilden.
  • keine Angst, Verantwortung zu übernehmen.

Klingt nach hohen Voraussetzungen, aber die zukünftigen Feldwebel der Bundeswehr werden auf ihre Aufgabe sehr gut vorbereitet. Nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland lernen sie alles, was sie brauchen, um Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen.


Ein Soldat, der Feldwebel wird, ist in etwa mit einem Handwerker vergleichbar, der seinen Meister macht.

Ein Feldwebel, der übrigens bei der Marine "Bootsmann" genannt wird, hat bis zu zehn Soldatinnen und Soldaten, die ihm unterstellt sind. Er weist sie in den militärischen Alltag ein, bildet sie aus und in Übungen übernimmt er die Führung. Wenn es dann zum Einsatz kommt, ist der Feldwebel für diese Gruppe verantwortlich. 

Werden 30 bis 60 Soldaten, also mehrere Gruppen, zusammengefasst, spricht man von „Zug“. Ein Zugführer hat in der Regel den Dienstgrad Hauptfeldwebel oder Hauptbootsmann. 

Eine Karriere als Fallschirmjäger?

Drei Fallschirmjäger beim Sprung mit einem Fallschirm.

Fallschirmjäger müssen fit und mutig sein.

Foto: © Bundeswehr / Trotzki

In 9 Schritten zum Feldwebel in der Fallschirmjägertruppe:

Schritt 1: Das Beratungsgespräch
Nach einem Beratungsgespräch mit einem Karriereberater entschließt du dich zu einer Bewerbung für die Laufbahn des Feldwebels in der Fallschirmjägertruppe. 

Schritt 2: Der Eignungstest
Du wirst in ein Karrierecenter eingeladen und bestehst die zweitägige Eignungsfeststellung.

Schritt 3: Die Grundausbildung
Du trittst deinen Dienst als „Feldwebelanwärter“ in einem Fallschirmjägerbataillon an. Hier absolvierst du für drei Monate die Grundausbildung.

Soldaten vom Fallschirmjägerregiment überprüfen die Ausrüstung.

Soldaten vom Fallschirmjägerregiment überprüfen die Ausrüstung.

Foto: © Bundeswehr / Jane Schmidt

Schritt 4: Die Spezialgrundausbildung
Du beginnst die „Spezialgrundausbildung“: du wirst an den Waffensystemen der Fallschirmjägertruppe ausgebildet, du machst die militärische Fahrerlaubnis und, der erste Höhepunkt, die Fallschirmsprungausbildung.

Schritt 5: Der Lehrgang
Der Feldwebelanwärterlehrgang beginnt: hier lernst du alles, um deine militärischen Aufgaben als Vorgesetzter und Ausbilder übernehmen zu können.

Schritt 6: Das Truppenpraktikum
Im Truppenpraktikum bildest du Rekruten in der Allgemeinen Grundausbildung aus.

Schritt 7: Der zweiteilige Feldwebellehrgang und weitere Truppenpraktika

Soldaten vom Fallschirmjägerregiment sind sprungfertig im Transportflugzeug.

Soldaten vom Fallschirmjägerregiment sind sprungfertig im Transportflugzeug.

Foto: © Bundeswehr / Jane Schmidt

Schritt 8: Der erste Dienstposten
Nach Abschluss des Feldwebellehrgangs wirst du als Fallschirmjägerfeldwebel eingesetzt.

Schritt 9: Gruppenführer
Du wirst früh als Gruppenführer ausgewählt, weil du besonders gut bist. Du führst die Soldaten und Soldatinnen deiner Gruppe – in der Ausbildung im In- und Ausland, sowie im Rahmen von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Selbstständig und eigenverantwortlich!

Schritt 10: Offizier
Ein Wechsel in die Laufbahn der Offiziere ist möglich, wenn deine Eignung und deine Leistung entsprechend gut sind und der Bedarf bei der Bundeswehr besteht.