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Die Laufbahn der Unteroffiziere im allgemeinen Fachdienst.
Eine Soldatin und ein Soldat stehen vor dem Eingang eines Flugzeuges.

Lufttransportbegleiter der Flugbereitschaft BMVg

Foto: © Bundeswehr / Jörg Frerichs

Die Laufbahn der Unteroffiziere bietet so viele Möglichkeiten wie keine andere Laufbahn bei der Bundeswehr. In der Medienproduktion, im Elektronikkampf, in der IT oder bei der Instandsetzung von Fahrzeugen und Panzern, ein Unteroffizier kann in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen.

Wer beim Heer, der Luftwaffe, der Marine, im Sanitätsdienst, in der Streitkräftebasis oder im Cyber- und Informationsraum tätig werden will, muss Motivation und Fachwissen mitbringen, denn die Laufbahn heißt offiziell: „Unteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes“. Hier sind Fachleute gefragt. Die Laufbahn ist für diejenigen gedacht, die ihre beruflichen Kenntnisse bei der Bundeswehr anwenden und vertiefen wollen, um als Soldatin bzw. Soldat für spezielle Tätigkeiten eingesetzt werden wollen.

 

Ein Mechaniker arbeitet an einem Tornado.

Fluggerätmechanikerunteroffizier.

Foto: © Bundeswehr / Hannemann

 

Das, was im zivilen Leben eine Gesellin bzw. ein Geselle ist, also eine ausgebildete Handwerkerin bzw. ein ausgebildeter Handwerker mit erfolgreich abgeschlossener Prüfung, ist bei der Bundeswehr mit dem „Unteroffizier des allgemeinen Fachdienstes“ zu vergleichen.

Entsprechend der beruflichen Qualifikation, die eine zukünftige Soldatin bzw. ein zukünftiger Soldat entweder schon mitbringt oder gegebenenfalls bei der Bundeswehr erwerben kann, bieten sich viele Tätigkeitsfelder in unterschiedlichen Bereichen. Als Unteroffizier oder Maat, wie der Unteroffizier bei der Marine genannt wird, wird man unter anderem: 

  • Mediengestalterin bzw. Mediengestalter
  • Brandschützerin bzw. Brandschützer
  • Minentaucherin bzw. Minentaucher
  • Kraftfahrzeugmechanikerin bzw. Kraftfahrzeugmechaniker für Instandhaltung
  • Netzwerkadministratorin bzw. Netzwerkadministrator
  • Spezialistin bzw. Spezialist für Schiffsbetriebstechnik
  • Elektronikerin bzw. Elektroniker für elektronische Kampfführung
  • Spezialist bzw. Spezialistin für Artillerieradare
  • Flugbegleiterin bzw. Flugbegleiter

Und das war´s noch lange nicht.


Ein Stabsunteroffizier telefoniert an seinem Arbeitsplatz.

Ein Elektronischer Kampfführungsunteroffizier ist im ständige Austausch mit seinen Kameradinnen und Kameraden.

Foto: © Bundeswehr / Bienert

Fachunteroffizier zu sein lohnt sich

Die Laufbahn der Fachunteroffiziere bietet einige Vorteile:

- ein attraktives Einstiegsgehalt

- in der Regel Einsatz an einem Standort

- eine Einstellung mit höherem Dienstgrad bei entsprechender Berufserfahrung und damit verbunden ein höheres Gehalt

 

Ein Soldat schneidet Obst in einer Küche.

Der Smut in seiner Kombüse an Bord eines U-Boots.

Foto: ©Bundeswehr / Jonas Weber

Eine Karriere als Feldkoch?

In 5 Schritten zum Verpflegungsmaat:

Schritt 1: Das Beratungsgespräch
Nach einem Beratungsgespräch mit einem Karriereberater entschließt du dich zu einer Bewerbung für die Laufbahn der Unteroffiziere. Die Verpflichtungszeit beträgt 4 Jahre.

Schritt 2: Der Eignungstest
Du wirst in ein Karrierecenter eingeladen und bestehst die zweitägige Eignungsfeststellung.


Schritt 3: Die Grundausbildung
Du trittst deinen Dienst an einer Marineschule an. Hier absolvierst du für drei Monate die Grundausbildung.

Schritt 4: Die Spezialgrundausbildung
Du beginnst die „Spezialgrundausbildung“: du wirst auf Grundlage deiner Kenntnisse und Fähigkeiten aus der Berufsausbildung weiter ausgebildet und spezialisierst dich in deinem Fachgebiet als „Verpflegungsmaat“.

Schritt 5: Der erste Dienstposten
Nach Anschluss deiner Ausbildung arbeitest du als Köchin oder Koch. Im Team sorgst du für das leibliche Wohl der Soldatinnen und Soldaten und damit auch für deren Einsatzfähigkeit.