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Die erste Hubschrauberpilotin.

Die erste Hubschrauberpilotin.

Foto: © Bundeswehr / Eva Eisner

Abmarsch! Mit dem schweren Marschgepäck helfen sich die Kameradinnen gegenseitig.

Abmarsch! Mit dem schweren Marschgepäck helfen sich die Kameradinnen gegenseitig.

Foto: © Bundeswehr / Detmar Modes

Frauen bei der Bundeswehr

Seit dem 1. Januar 2001 stehen auch den deutschen Frauen alle militärischen Verwendungen offen. Ausschlaggebend hierfür war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 11. Januar 2000, das unter Verweis auf den Gleichheitsgrundsatz die Öffnung aller Verwendungen in den Streitkräften für Frauen forderte. 


Eine Soldatin bei der Leutnantsbeförderung.

Eine Soldatin bei der Leutnantsbeförderung.

Foto: © Bundeswehr / Dirk Bannert

Keine Beschränkung in den Verwendungen

Vor diesem Urteil war es Frauen nur möglich, im Sanitätsdienst oder dem Militärmusikdienst tätig zu werden. Heute gilt: Ob Panzerkommandant, Crewmitglied auf einem U-Boot oder auch Pilotin - Frauen können die gleichen Tätigkeiten anstreben wie ihre männlichen Kameraden.

Insgesamt dienen heute rund 22.000 Frauen – davon rund 5.000 als Offizier – in den Streitkräften der Bundeswehr. Das entspricht rund elf Prozent aller Berufs- und Zeitsoldaten. Im Sanitätsdienst liegt ihr Anteil bei rund 40 Prozent. Die übrigen Soldatinnen gehören dem Truppendienst, allgemeinen Fachdienst, militärfachlichen Dienst sowie dem Militärmusik- und Geoinformationsdienst an.

Eine Soldatin mit einem Kameraden bei der Geländeausbildung.

Eine Soldatin mit einem Kameraden bei der Geländeausbildung.

Foto: © Bundeswehr / Detmar Modes

Gleiche Rechte und gleiche Pflichten

Soldatinnen der Bundeswehr haben grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie ihre männlichen Kameraden. Sie werden nach identischen Kriterien geprüft, ausgebildet, verwendet, gefördert, befördert und besoldet.

Fragt man die männlichen Soldaten, was sich seit 2001 in der Bundeswehr verändert hat, antworten viele: „Der Ton ist freundlicher geworden!“ Die Erfahrungen aus der Truppe belegen eine gute Aufnahme und Akzeptanz der Frauen im Soldatenstatus. Die Soldatinnen zeichnen sich durch hohe Motivation, großen Ehrgeiz und ausgeprägte Leistungsbereitschaft aus und legen großen Wert darauf, wie ihre männlichen Kameraden behandelt zu werden.

Langsam aber stetig erhöht sich der Anteil von Soldatinnen in der Bundeswehr. Blickt man auf die langjährige Erfahrung verbündeter Streitkräfte, so wird deutlich: Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Frauen bei der Bundeswehr.