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Schneefeldsprengen

Schneefeldsprengen

Schneefeldsprengen im Hochgebirge

Eine Gruppe von Gebirgspionieren erweiterte kürzlich ihr Können beim „Sprengen von Schneefeldern“ auf dem österreichischen Truppenübungsplatz Hochfilzen. Die Soldaten wurden bei der Übung von der Fliegerstaffel der Bundespolizei aus Oberschleißheim unterstützt. 

Beste Bedingungen für Schneefeldsprengungen

Beste Bedingungen für Schneefeldsprengungen

Foto: © Bundesweher / Lau

Das Stoppen der Bewegung etwaiger gegnerischer Kräfte sowie die Förderung der eigenen Bewegungsmöglichkeiten gehört zum Aufgabenspektrum der Pioniertruppe des Heeres. Das Gebirgspionierbataillon 8 als Truppenteil der Gebirgsjägerbrigade 23 muss über diese Fähigkeiten auch im schwierigen bis extremen Gelände verfügen. Der Weg muss frei sein. Zusammen mit einem Heeresbergführer des Gebirgspionierbataillons 8 erkundeten daher u.a. zwei Sprengmeister geeignete Sprengstellen. Auf dem österreichischen Truppenübungsplatz Hochfilzen fanden die Soldaten für ihr Vorhaben das perfekte Gelände vor.





Beobachten aus der Luft

Beobachten aus der Luft

Foto: © Bundesweher / Pfeilschifter

Im Verlauf der Ausbildung übten sie das Abseilen eines Sprengberechtigten mit Sprengladung im Steilhang sowie das Absetzen im Hochgebirge mit anschließender Anbringung einer Sprengladung auf Skiern. Dass auch Gebirgspioniere skibeweglich sein müssen, zeigte sich im Verlauf der Übung, da teilweise kein Flugwetter herrschte. Die Sprengmeister zündeten die gestreckten sowie geballten Ladungen, die mit bis zu 15 Kilogramm Pentaerythrittetranitrat (PETN) gefüllt waren, mit einer zeitlich berechneten Leitfeuerzündung. Danach ließen die Pioniere weitere Ladungen im Schnee ab und nutzten die Möglichkeit einer Momentzündung mit dem Zündschlauchsystem „Shock Tube“. 



Geschafft - Übung erfolgreich absolviert

Geschafft-Übung erfolgreich absolviert

Foto: © Bundeswehr / Pfeilschifter


Die erste Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei und den Gebirgspionieren aus Ingolstadt im Bereich des Schneefeldsprengens war gewinnbringend für beide Seiten. 

Autor: Sebastian Hildebrandt

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