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Bühnenbild mit der Praktikantin Viktoria.
Portraitbild der Praktikantin Victoria vor einem grünen Hintergrund

In den Herbstferien hat Victoria ein Praktikum im Bereich Digitale Medien im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln gemacht.

Foto: © Bundeswehr / Ben von Rombs

Zwei Wochen als Schülerredakteurin

Hallo, mein Name ist Victoria und ich bin 17 Jahre alt. Zurzeit bin ich Schülerin an einem Berufskolleg in Köln und besuche die zwölfte Klasse mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Am liebsten möchte ich das später mit etwas Kreativem verbinden.

 


Warum ein Praktikum bei der Bundeswehr?

Verwaltung klang für mich bislang irgendwie wenig spannend. Aber so richtig viel wusste ich auch nicht darüber. Ich kann mir nicht vorstellen, meinen Arbeitstag ausschließlich am Schreibtisch zu verbringen und Bescheide zu schreiben. Ich möchte selbst kreativ sein. Hinzu kommt, dass ich gerne im Team und an Projekten arbeite. Weil Verwaltung nun einer meiner Schwerpunkte in der Schule ist, wollte ich mir ein eigenes Bild machen. Dank eines guten Freundes meines Vaters, der bei der Bundeswehr arbeitet und der von meinem Interesse an Mediengestaltung gehört hat, wurde ich auf das Schülerpraktikum bei der Bundeswehr aufmerksam gemacht. Bereits im Frühjahr hatte ich mich für das Praktikum beworben, konnte es jedoch aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht antreten. Also habe ich einen neuen Anlauf genommen und mich dazu entschieden, während der Herbstferien ein zweiwöchiges Praktikum im Bereich digitale Medien in Köln zu absolvieren. Ich wusste gar nicht, dass es bei der Bundeswehr auch einen großen Bereich für Social Media und Mediengestaltung gibt.


Viele neue Erfahrungen

Praktikantin Victoria steht mit Kollegin am Computer und bekommt etwas gezeigt.

Victoria wurden in ihrem Praktikum viele neue Programme gezeigt.

Foto: © Bundeswehr / Ben von Rombs

In meiner ersten Woche habe ich zuerst das gesamte Team kennengelernt und mir wurden die unterschiedlichen Bereiche vorgestellt. Als Erstes habe ich gelernt, dass alle Personen zusammenarbeiten und alles aufeinander aufgebaut ist. Dann habe ich direkt ein eigenes kleines Projekt bekommen, – nämlich diesen Artikel zu schreiben.
Um einen Artikel zu schreiben, muss zuerst recherchiert werden. Das bedeutet, Information müssen von verschiedenen Quellen zusammengesucht werden. Und dann geht es ans Schreiben - das habe ich zuerst auf Papier gemacht und später in dem Textverarbeitungsprogramm Word. Dann haben wir im Redaktionssystem aus dem Fließtext eine Struktur erarbeitet, indem Themenabschnitte sinnvoll in Absätze unterteilt und Überschriften definiert werden. Natürlich ist ein Text ohne Bilder langweilig, also mussten Bilder her. Die hat der Fotograf des Teams gemacht und wir haben sie gemeinsam bearbeitet. Damit der Artikel nach seiner Veröffentlichung auch viel Beachtung findet, habe ich einen Clip für Snapchat gedreht. Es war am Anfang ziemlich ungewohnt vor der Kamera laut zu sprechen und ich habe ein paar Anläufe gebraucht, bis mir das Video gefallen hat. Das Video gibt es dann bald bei Snapchat auf dem Profil von Bundeswehrkarriere zu sehen.

In der zweiten Woche war ich bei den Mediengestaltern und der Redaktion für das Jugendmagazin BE StrongLink öffnet sich in neuem Fenster. Im Bereich Kreation wurde mir gezeigt, wie man mit verschieden Bildbearbeitungsprogrammen wie zum Beispiel Photoshop umgeht und wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, Bilder zu bearbeiten. Dann durfte ich das Bühnenbild für meinen Artikel, das auf der Startseite von Bundeswehrentdecken zu sehen ist, selbst bearbeiten. Nachdem ich meinen Artikel fertiggestellt hatte, durfte ich auch noch eine Analyse von alten und aktuellen Ausgaben der Zeitschrift BE Strong durchführen und Verbesserungsvorschläge machen. Das war auch eine besondere Herausforderung, die mir viel Spaß gemacht hat.

Jetzt ist mein Praktikum leider schon vorbei. Am besten hat mir gefallen, dass ich so viel mitarbeiten und selbst erstellen durfte. Dass mein Artikel nun auch auf Bundeswehrentdecken veröffentlicht wird, macht mich auch ein bisschen stolz! Ich finde es toll, wie harmonisch alle miteinander umgehen und vor allem, wie hilfsbereit alle untereinander und mir gegenüber waren. Vor meinem Praktikum hatte ich von der Bundeswehr die Vorstellung, dass jeder auf sich alleine gestellt ist und jeder alleine an seinen Aufgaben arbeitet. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

 

Praktikantin Victoria schreibt einen Artikel am Computer. Neben ihr steht ein Soldat.

Beim Schreiben ihres Artikels wurde Victoria von allen Kollegen unterstützt.

Foto: © Bundeswehr / Ben von Rombs

Wie geht es jetzt für mich weiter?

Das Praktikum hat mich auf jeden Fall darin bestätigt, dass ich gerne im Team in einem kreativen Bereich arbeiten möchte. Nach dem Praktikum werde ich erst einmal mein Fachabitur zu Ende machen. Ob ich dann eine Ausbildung mache oder vielleicht doch ein Studium beginnen werde, weiß ich noch nicht.

Aufgrund der Corona-Pandemie können derzeit leider nicht so viele Praktika angeboten werden wie sonst. Es ist aber möglich. Wenn du also überlegst, ein Praktikum bei der Bundeswehr zu machen, kann ich empfehlen: „Mach es!“. Es ist eine tolle Möglichkeit, in die Berufswelt hinein zu schauen und sich einen ersten eigenen Eindruck über den Arbeitsbereich zu verschaffen. Im Jobprofil für SchülerLink öffnet sich in neuem Fenster findest du erste Informationen und ein Kontaktformular, über das du dein Interesse signalisieren kannst.

Autor: Bundeswehr/VS