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Gemeinsam zum Sieg auf den Olympix

Aus Freunden werden Sportkameraden. Gemeinschaft erleben, sportlicher Wettkampf und die Bundeswehr kennenlernen. 

Bei den Bundeswehr Olympix an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf erlebten rund 300 Jugendliche ein Sportfest der Extraklasse. 26 Hindernisse auf acht Kilometern Laufstrecke verlangten ihnen alles ab – erfolgreich überwinden konnte man den Parcours nur im Team. Und genau darauf kam es an, als das Jugendmarketing der Bundeswehr vom 5. bis 7. Oktober 2018 zu den Bundeswehr Olympix einlud.

Gemeinsam durch's Ziel! Bei den Olympix kann man nur als Team gewinnen

Gemeinsam durch's Ziel! Bei den Olympix kann man nur als Team gewinnen

Foto: © Bundeswehr

Als sich die ersten Gruppen auf dem Sportplatz warmliefen, wussten sie bereits, was sie erwartet: „Ich habe das schon beim letzten Mal auf youtube verfolgt und hatte da gleich Bock drauf,“ so ein Teilnehmer. „Parcours, Hindernisläufe und Sport ganz allgemein haben uns schon immer interessiert“ bestätigte sein Teamkamerad Thomas: „Ein weiterer Grund war, dass wir uns ein eigenes Bild von der Bundeswehr machen wollten.“



Auch ein "Schlammbad" gehört dazu

Auch ein "Schlammbad" gehört dazu

Foto: © Bundeswehr





Hier, wo sonst die Spitzensportler der Bundeswehr trainieren, haben die Jugendlichen in Vierer-Teams Wassergräben, Kletterwände und Schlammgruben überwunden, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Herausforderungen meistern, Grenzen testen, diese nötigenfalls auch überwinden und die eigenen Stärken finden – das war das Motto an diesem Wochenende. Nach dem großen Erfolg der Bundeswehr Olympix 2018 im Mai war es der zweite Durchgang in diesem Jahr. An der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf fanden sie hierfür ideale Bedingungen. Und das ganz kostenlos: Anreise, Verpflegung und Übernachtung übernahm die Bundeswehr.



Bei den Olympix konnten unsere Teilnehmerinnen trotz der Strapazen noch immer lächeln

Bei den Olympix konnten unsere Teilnehmerinnen trotz der Strapazen noch immer lächeln

Foto: © Bundeswehr

Jenny war das erste Mal bei der Bundeswehr und berichtete begeistert: „Hier konnte man sich aus erster Hand über alle Bereiche der Bundeswehr informieren und auch unsere Betreuerin war immer für uns da, wenn wir Fragen hatten, echt klasse!“ Jedes Team wurde von einem Soldaten oder Soldatin begleitet, der oder die den jungen Sportlern rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Seite stand: „Hier können die Jugendlichen erfahren, was es bedeutet, Soldat in der Bundeswehr zu sein. Im Kern geht es darum, für andere da zu sein, als Gruppe zusammenzuhalten und gemeinsam ein Ziel zu erreichen,“ sagte ein Betreuer.

Bei den einzelnen Hindernissen waren Kraft, Geschicklichkeit, Koordination und Mut gefordert

Bei den einzelnen Hindernissen waren Kraft, Geschicklichkeit, Koordination und Mut gefordert




Die Hindernisse hatten es in sich. Die „Wasserstraße“ führte die Sportler über wackelige Holzpontons und am legendären „Loch Nass“ mussten sie steile Wände überwinden, die aus dem hüfthohen Wasser ragten. „Rein und raus“ hieß eine andere Station, bei der sie durch eingegrabene Tunnel krochen und ganz am Ende wurden alle zu „Gipfelstürmern“. An dieser letzten Station erwartete die abgekämpften Sportler eine nasse, glatte Steilwand und noch einmal war das ganze Team gefordert, denn „alleine kommt man hier nicht weit“, bestätigte ein Teilnehmer. Wenn der Erste es nach oben geschafft hatte, streckten sich den Nachfolgenden helfende Hände entgegen, Zuschauer feuerten die Sportler an und mehr als einmal kam Unterstützung auch von „gegnerischen“ Gruppen.

Neben den sportlichen Herausforderungen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit Soldatinnen und Soldaten in's Gespräch zu kommen

Neben den sportlichen Herausforderungen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit Soldatinnen und Soldaten in's Gespräch zu kommen


Vanessa war als Gruppenführerin dabei und sichtlich stolz: „Meine Mädels haben alles gegeben und tapfer gekämpft. Als vier Freundinnen sind sie gestartet – aber ins Ziel gekommen sind sie als ein Team!“ 


Autor: Ulrich Veen

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