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BE Strong - Die Infopost der Bundeswehr

Das Motto der neuen BE Strong: Gemeinsam Stark.

BE Strong ist das Jugendmagazin der Bundeswehr. Viermal im Jahr berichten wir über aktuelle Themen aus den Streitkräften und Organisationsbereichen. In der neuen Ausgabe zeigen wir dir was hinter dem Motto „Gemeinsam Stark“ steckt. Was bedeutet NATO und was machen die eigentlich? Wie ist die Zusammenarbeit im Einsatz mit Soldatinnen und Soldaten anderer Nationen? Diese Fragen und mehr beantworten wir in der neuen BE Strong - "Gemeinsam Stark"!

Kostprobe aus dem neuen Heft gefällig? Damit Sprache keine Barrieren bildet und wir "Gemeinsam stark" sein können, gibt es das Bundessprachenamt der Bundeswehr in Hürth.

Mehrere Soldaten verschiedener Nationen legen ihre Hände aufeinander und zeigen ihre Verbundenheit.

Der gemeinsame Austausch ist eine große Stütze während der Sprachausbildung der Soldatinnen und Soldaten.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

DIE HÜTER DES SPRACHSCHATZES

Um den sprachlichen Herausforderungen einer Bündnisarmee im internationalen Umfeld gewachsen zu sein, schult die Bundeswehr ihre Soldatinnen und Soldaten im Bundessprachenamt (BSprA). Wir haben die Zentrale in Hürth bei Köln besucht.

Crash-Kurs deluxe: Nach drei Monaten Französisch-Intensivkurs beherrscht Oberfeldwebel Markus genug Vokabeln, Redewendungen und Strukturen, um im beruflichen und privaten Alltag zurechtzukommen. „Damit kann ich mich im Supermarkt oder im Restaurant gut verständlich machen. Einfache Gespräche klappen schon super."

Mehrere Soldatinnen und Soldaten verlassen ein Gebäude.

Im Bundessprachenamt in Hürth treffen Soldatinnen und Soldaten verschiedenster Nationen für ihre Sprachausbildung aufeinander.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

Sprachen sind das Tor zur globalisierten Welt. Und ein Babelfisch, der uns wie im Roman ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘, sämtliche Sprachen des Universums erschließt, leider nur Zukunftsmusik. Darum müssen wir genauso wie Markus die Schulbank drücken, wenn wir eine neue Sprache erlernen wollen. Die Bundeswehr, die als Bündnisarmee im internationalen Umfeld operiert, gibt ihren Soldatinnen und Soldaten daher seit mehr als 50 Jahren hochprofessionelle Nachhilfe. Das Amt ist allerdings nicht nur der professionelle Dienstleister zur Deckung des fremdsprachlichen Bedarfs der Bundeswehr, sondern auch der anderen Bundesressorts und der Länderverwaltungen. Dafür beschäftigt es rund 1.000 vorrangig zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 60 Dienstorten im Bundesgebiet. Dienstsitz der Zentrale ist Hürth bei Köln. Die Sprachexpertinnen und Sprachexperten sorgen für die Ausbildung in über 50 Fremdsprachen und übersetzen und dolmetschen mehr als 20 Sprachen. So kommen sie z.B. auf Konferenzen und Besprechungen zum Einsatz, bei multinationalen Ausbildungen oder als Sprachmittlerin bzw. -mittler – und das rund 20.000 Stunden pro Jahr.

Eine Soldatin sitzt in einem Klassenraum.

Etwa 16.000 Frauen und Männer werden pro Jahr an verschiedenen Standorten ausgebildet.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

Was die wenigsten wissen: Auch technische Dokumentationen, Verträge und Publikationen übersetzen die Frauen und Männer der Abteilung Sprachmittlerdienst überwiegend aus dem Englischen oder Französischen ins Deutsche. Jährlich kommen so insgesamt rund 170.000 Seiten zusammen. Ohne die Übersetzung technischer Dokumentationen könnte kein Flugzeug der Luftwaffe starten und keine Fregatte der Marine in See stechen. Rund 16.000 Lehrgangsteilnehmende bildet das Bundessprachenamt in der Abteilung Sprachausbildung jährlich in den geforderten Fremdsprachen aus. Neben den „Standards" Englisch und Französisch hat das BSprA auch Exoten wie Persisch/Farsi, das ostafrikanische Kisuaheli oder - ganz neu - das in Mali und Westafrika verbreitete Bambara im Repertoire.

Mehrere Soldaten verschiedener Nationen sitzen in einem Raum.

Soldatinnen und Soldaten aus zahlreichen Nationen rund um den Globus reisen nach Deutschland um am Bundessprachenamt die deutsche Sprache zu lernen.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

Oberfeldwebel Markus ist selbst überrascht, wie schnell er „seine“ neue Sprache gelernt hat – vor seinem Sprachlehrgang am Bundessprachenamt hat er noch nie ein Wort Französisch gesprochen. ,,Bonjour messieurs-dames. Je m'appelle Markus", präsentiert sich der Luftfahrzeugtechniker aus dem bayrischen Roth den 12 anderen teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden. ,,Einen großen Anteil am Lernerfolg haben unsere Lehrkräfte, die sehr oft Muttersprachler sind", so Kursleiterin Sophie, die gebürtig aus Südfrankreich kommt, aber schon seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Nach drei Monaten Intensivsprachkurs Französisch ist der Avioniktechniker nun gut gerüstet, um seine neue Stelle im Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum Tiger in Le Luc an der Côte d'Azur anzutreten.

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Autor: Bundeswehr/MD

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