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BE Strong - Die Infopost der Bundeswehr

BE Strong ist das Jugendmagazin der Bundeswehr. Viermal im Jahr berichten wir über aktuelle Themen aus den Streitkräften und bieten dir in jeder Ausgabe ein Gewinnspiel mit exklusiven Preisen. Richtig spannend wird's in dieser Ausgabe: Was müssen die Objektschützer der Luftwaffe auf dem Boden alles können? Wer in der Bundeswehr hat eine eigene Seilbahn im Gepäck? Und: Wie bereiten sich angehende Schiffsköche auf den wackeligen Dienst in Bordküchen vor? All das und noch viel mehr erfährst du in der neuen BE Strong - "Dimension Land"!

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Soldaten bauen ein Gerüst an eine Bergwand.

Nicht ungefährlich: Gerüstbau "im Berg".

Foto: © Bundeswehr / GebPiBtl 8

Cliffhanger garantiert! - Die Gebirgspioniere der Bundeswehr

Brücken im Flachland bauen können auch andere, die Stärke der Gebirgspioniere liegt darin, das gleiche im Gebirge zu tun. „Bei uns ist der Handwerker für draußen gefragt“, fasst Holger die Aufgaben des Gebirgspionierbataillons zusammen. Genauer heißt das: Hindernisse überwinden, Behelfsstraßen bauen und Sprengfallen räumen. Neben Pioniertaucherinnen und -tauchern gehört daher auch ein  Minen­spürhundezug zum Bataillon. Außerdem schaffen die Pionierinnen und Pioniere Voraussetzungen für Operationen am Berg, zum Beispiel mit der einzigen mobilen Seilbahn der Bundeswehr.

Gebirgsjäger und ein mit Ausrüstung bepacktes Maultier in unwegsamem Gelände.

In unwegsamem Gelände helfen Maultiere den Gebirgsjägern und -pionieren, Ausrüstung nach oben zu schleppen.

Foto: © Bundeswehr / Bellamy Schneider

Dafür verfügt das Bataillon neben Fahrzeugen fürs Gebirge über Großgeräte wie Pionierpanzer, Transportpanzer, Brückenlegepanzer, Überschnee-Transport­fahrzeuge und andere moderne Baumaschinen. „Wir bilden da aus, wo andere Urlaub machen“, sagt Holger stolz – und diese Ausbildung hat es in sich. Zusätzlich zum Klettern müssen alle angehenden Gebirgspionierinnen und Gebirgspioniere das Skifahren lernen, für einige von ihnen folgt außerdem die Ausbildung zur Heeresbergführerin bzw. zum Heeresbergführer.

„Das erfordert eine grundlegende Begeisterung fürs Gebirge und alpines Gelände und eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit“, weiß Holger. Und das ist nicht alles. In ganz schwierigem Gelände helfen auch mal vierbeinige Kameraden: „Die Maultiere und Haflinger der Gebirgsjägertruppe können bis zu 160 Kilogramm Gewicht tragen“, weiß Tierärztin Heike. „Fit, gesund und aufeinander eingestellt müssen sie alle sein, sowohl die Soldatinnen und Soldaten als auch die Tiere.“

Soldaten beim Abstieg in hügeligem Gelände.

Die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten steht beim Abstieg immer an erster Stelle.

Foto: © Bundeswehr / GebPiBtl 8

Diese Herausforderungen haben auch Simon und Sven gereizt. Die beiden 24-jährigen Feldwebel haben sich das Bataillon ausgesucht, weil es von Hochgebirge bis Wüste ein breites Einsatzspektrum bietet und in der Ausbildung den Gebirgsjägern ähnelt. Sven, der für die infanteristische  Ausbildung seines Zuges verantwortlich ist, betont die Vielseitigkeit seines Berufs: „Wenn wir in den Einsatz gehen, müssen wir viel drauf haben, wir sind so etwas wie Allround-Soldaten. Und jeder weiß, wie der andere tickt.“ Ohne Team geht gar nichts!

Ein Stützmast für eine mobile Seilbahn wird auf einem Berg am Waldrand aufgerichtet.

Ein Stützmast für die mobile Seilbahn wird aufgerichtet.

Foto: © Bundeswehr / GebPiBtl 8

Die mobile Seilbahn des Gebirgspionierbataillons 8 ist gefragt, wenn abgelegene Versorgungspunkte weder aus der Luft noch mit Geländefahrzeugen oder Tragtieren erreichbar sind. Sie ist schnell aufzubauen und unabhängig von Höhenunterschieden oder Wetterbedingungen. Die Lastengondel hat einen eigenen Antrieb und kann bis zu 400 kg befördern. Vor dem Aufbau erkundet und vermisst ein Team das Gelände, dann bestimmt die Zugführerin bzw. der Zugführer die Seillinie, der Computer ermittelt ein Streckenprofil und schon kann es losgehen – in Handarbeit. Das Träger-Team schleppt die Einzelelemente der Stützen an Ort und Stelle. Zum Schluss ziehen sie das schwere Metallseil von der Tal- zur Bergstation. Nach einer Probefahrt ist die Seilbahn einsatzbereit.

Möchtest du weitere spannende Einblicke in die Dimension Land, dann einfach Bestellformular für die aktuelle BE Strong ausfüllen, abschicken und weiterlesen. So erfährst du übrigens auch, was die Objektschützer der Luftwaffe auf dem Boden alles können müssen und wie sich angehende Schiffsköche auf den wackeligen Dienst in Bordküchen vorbereiten.

Autor: Bundeswehr/AG