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Die Fregatte "Augsburg"

Eine Fregatte bei blauem Himmel auf See.

Funker im Einsatz auf See - Die Verbindung zur Außenwelt.   

Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldatinnen und Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an?

Auslandseinsätze gehören zum Leben als Soldatin bzw. Soldat dazu. Heute stellen wir euch Sebastian vor, der für die Bundeswehr auf hoher See unterwegs ist.

 

Ein Marinesoldat in blauer Information steht beio blauem Himmel an Deck einer Fregatte.

Sebastian S. auf der Fregatte "Ausgburg" im Einsatz.

Foto: © Bundeswehr/Maria Schmidt

Sebastian ist 25 Jahre alt und kommt aus Westerland auf Sylt. Privat spielt er gerne Fußball und ist leidenschaftlicher Fan des Hamburger Sportvereins. Seine Stammeinheit ist die Fregatte „Sachsen“. Eine Fregatte ist ein schwer bewaffnetes, wendiges Kriegsschiff. „Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könne, als Funker auf der Fregatte „Augsburg“ mitzufahren“, meint Sebastian. Funker sind verantwortlich für die Satelliten­kommunikation, die Telefonie an Bord, den Funk für größere Entfernungen, die Verschlüsselung von Nachrichten und das Versenden und Empfangen von Fernschreiben. Da es der letzte Einsatz der Fregatte ist und er bisher nur Gutes über das Schiff und die Besatzung gehört habe, stimmte er sofort zu.


Zwei Marinesoldaten in blauer Uniform unterhalten sich über ein eingegangenes Fernschreiben.

Sebastian S. im dienstlichen Gespräch mit dem Fernmeldeoffizier.

Foto: © Bundeswehr/Maria Schmidt

Das ist seine Aufgabe im Einsatz.

Als Funker auf der Fregatte „Augsburg“ hat Sebastian ein vielfältiges Aufgabengebiet, welches ihm viel Spaß macht. Neben den regulären Aufgaben als Funker ist er außerdem Teil einer Seewache; dies bedeutet, dass er in festgelegten Schichten im Funkraum seinen Dienst versieht.

Als er neu auf die Fregatte kam, wurde Sebastian von der gesamten Besatzung kameradschaftlich aufgenommen. Insbesondere mit den Kameradinnen und Kameraden im Funkraum, mit denen er eng zusammenarbeitet, versteht er sich gut. Die Kameradschaft, sagt Sebastian, macht den besonderen Reiz an der Arbeit bei der Bundeswehr aus.

 


Die „Augsburg“ ist im Vergleich zur „Sachsen“ deutlich kleiner. Es ist ungewohnt für Sebastian, auf so engem Raum miteinander zu arbeiten. Das ist eine Herausforderung für ihn, die er gut meistert. „Das fördert vor allem die Kameradschaft und das Teamgefühl.“, sagt er.


Das vermisst Sebastian hier am meisten.

„Auch wenn mir die Teilnahme an diesem Einsatz sehr wichtig ist, vermisse ich meine Familie und Freunde sehr. Meine Frau und ich haben erst vor einem Jahr geheiratet. Durch meine lange Abwesenheit verlange ich viel von ihr. Daher kann ich unser Wiedersehen kaum erwarten.“ sagt Sebastian und freut sich besonders, seinen kleinen Bruder zu sehen, denn er ist vor diesem Einsatz gerade Vater geworden. Bisher konnte er seinen kleinen Neffen noch nicht kennenlernen. Außerdem freut er sich natürlich, seine Kamera­dinnen und Kameraden auf der Fregatte „Sachsen“ wiederzusehen!


Nach dem aktuellen Einsatz...

… möchte Sebastian vor allem viel Zeit mit seiner Familie verbringen. „Ich habe bereits einige Pläne für das Jahr 2019. Ich strebe an, mich weiter zu verpflichten und mich für die nächsthöhere Laufbahn zu qualifizieren. Mein Traum ist es, in Eckernförde auf einem U–Boot zu arbeiten“ sagt Sebastian begeistert.

Sebastian ist einer von rund 16.000 Soldatinnen und Soldaten der Marine. Mehr über seine Kameradinnen und Kameraden gibt es auf BundeswehrentdeckenLink öffnet sich in neuem Fenster zu entdecken. Und wenn du die Marine sogar einmal live erleben möchtest, dann sei bei unserem Marine Sommercamp vom 1. - 5. Juli 2019 in Kiel dabei. Bis zum 31. Mai 2019 kannst du dich hier Link öffnet sich in neuem Fensteranmelden.

 

 

 

Autor: Bundeswehr