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Das Eiserne Kreuz

Bestimmt hast du es schonmal gesehen – in unserem Logo und auf Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen. Das Eiserne Kreuz hat eine lange Tradition in der deutschen Geschichte und wird heute noch als Hoheitsabzeichen genutzt. Hier ein paar Infos zu seiner Herkunft und Bedeutung. 

Foto: © Bundeswehr

Bis 1813 erhielten nur vom Adel abstammende Offiziere besondere Auszeichnungen für ihre Leistungen. Für Unteroffiziere und einfache Soldaten gab es nichts Vergleichbares. Der preußische König, Friedrich Wilhelm III. stand vor der Herausforderung, Anreize für das Volk zu schaffen, um in der Armee zu dienen. 1813 dann, also vor 206 Jahren wurde das Eiserne Kreuz durch Friedrich Wilhelm III. als Kriegsauszeichnung für alle Soldaten eingeführt.







Als Tapferkeitsorden verlieh er das Kreuz an Soldaten, die im Gefecht Leistung bewiesen haben. Somit stand das Eiserne Kreuz als Symbol für die deutsche Freiheit und Tapferkeit im Kampf. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde dieses Abzeichen millionenfach verliehen. Im Gegensatz zu den üblichen Orden, die zu dieser Zeit verliehen wurden, die aus Edelmetallen wie Bronze, Silber oder Gold bestanden, besteht das Eiserne Kreuz, wie der Name schon sagt, aus Eisen.








Foto: © Bundeswehr

Material und Form des Ehrenzeichens sind kein Zufall. Das einfache Material steht für das Pflichtbewusstsein des Soldaten. Bereits im 14. Jahrhundert trugen deutsche Ritter Kreuze. Daran sollte angeknüpft werden. Über die vielen Jahre hat es sich vom Aussehen her leicht verändert. Seit der Gründung der Bundeswehr 1955 ist das Eiserne Kreuz das Symbol für die deutschen Streitkräfte. 

 

In der Bundeswehr gibt es zahlreiche Symbole und viele Traditionen. SchreibtLink öffnet sich in neuem Fenster und verratet uns, was euch am meisten Interessiert! Gern auch bei Snapchat! Die spannendsten Themen veröffentlichen wir dann.

Autor: Bundeswehr