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Community-Treffen bei der Luftwaffe

Alarm im Hangar!

Ein Passagierflugzeug über deutschem Luftraum reagiert nicht auf die Anweisungen der zivilen Flugsicherung. Jetzt muss es schnell gehen.

Die Triebwerke des Eurofighter werden angelassen. Die Bodencrew um Techniker Hauptfeldwebel Tim führt letzte Checks durch und übergibt dem Piloten die Maschine. Kurze Zeit später rollt das Kampfflugzeug aus dem Hangar und startet in den Himmel über dem Fliegerhorst.


Luftwaffe live und zum Anfassen!

Luftwaffe live und zum Anfassen!

Foto: © Bundeswehr/Metternich

Mittendrin: 26 Jugendliche aus ganz Deutschland, die beim Community-Treffen von bundeswehrentdecken.de beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelke“ in Nörvenich zu Gast waren. "Dieses mal war es nur eine Übung, aber eine echte Alarmierung kann jederzeit eingehen" ,erklärt Oberstabsfeldwebel Hohlbein vom Geschwader. Mehrmals im Jahr müssen die Alarmrotten der Luftwaffe aufsteigen, um Flugzeuge "aufzuklären". Glücklicherweise handelt es sich dabei meistens um Bedienungsfehler am Funk oder technische Defekte. Spannend war auch der Besuch der Radaranflugkontrolle auf dem Fliegerhorst, wo die Soldaten an den Bildschirmen die Piloten bei der Landung unterstützen und den Nahbereich um den Flugplatz per Radar überwachen.


Neugierig schauen sie dem Lufttransportfeldwebel über die Schulter

Neugierig schauen sie dem Lufttransportfeldwebel über die Schulter

Foto: © Bundeswehr/Metternich

Bei der Fliegerhorstfeuerwehr konnten die Teilnehmer sich zeigen lassen, worauf es beim Löschen von Flugzeugen ankommt. Das war für die beiden freiwilligen Feuerwehrleute der Gruppe sehr informativ, und es wurden viele Fragen gestellt. Anschließend ging es noch in das Simulatorzentrum, wo die Piloten im virtuellen Cockpit ihre Einsätze fliegen und üben können. Bei einem Abstecher zur Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums auf den Flughafen Köln/Bonn am nächsten Tag konnten die Jugendlichen dann noch die verschiedenen Regierungsjets bewundern, mit denen die Bundeskanzlerin und andere Regierungsvertreter zu ihren Terminen auf der ganzen Welt reisen. Ausserdem haben sich unsere Community-Mitglieder an Bord eines zum fliegenden Hospital umgebauten Airbus A 310 angeschaut, wie Verletzte aus der ganzen Welt zur weiteren medizinischen Versorgung nach Deutschland zurückgeholt werden können.



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