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Rückblick zum letzten Jahr - Bundeswehr Olympix 2019:

BUNDESWEHR OLYMPIX VERSCHOBEN:

Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Uns ist sie so wichtig, dass wir uns aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus entschieden haben, die Bundeswehr Olympix zu verschieben. Wir werden dich weiter auf dem Laufenden halten.

Jugendliche im Wettkampffieber – Bundeswehr Olympix 2019 

Über 100 Teams folgten der Einladung zu den Bundeswehr Olympix vom 24. bis 26. Mai 2019, die bereits zum vierten Mal an der Sportschule der Bundeswehr mit einem Hindernisparcours in Warendorf ausgetragen wurden. Auf einer Laufstrecke von acht Kilometern galt es, 27 Hindernisse zu überwinden.

Das Ziel von knapp 500 eingeladenen Jugendlichen war am Freitagnachmittag die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. „Wir haben uns über Instagram bei den Bundeswehr Olympix angemeldet, weil wir einfach unseren Teamgeist festigen wollen“, erzählt Lisa, die in ihrer Freizeit als Kapitän in einer Mädchen-Fußballmannschaft aktiv ist. Die 16-Jährige und ihre drei Freundinnen sind aus Stuttgart angereist, um an dem Wettkampf teilzunehmen. Die vier Mädchen werden von zwei Soldatinnen empfangen, die das Team nicht nur zum Wettkampf begleiten und anfeuern, sondern auch in allen anderen Fragen Rede und Antwort stehen. „Die jungen Leute machen Sport und lernen über dieses Event uns und die Bundeswehr ganz authentisch kennen“, berichtet Lena, die als Gruppenführerin beim Wettkampf unterstützt.

Als sich die erste Gruppe am Samstagmorgen auf dem Sportplatz aufwärmt und dehnt, haben auch die jungen Männer ein klares Ziel vor Augen: „Natürlich wollen wir alle Hindernisse in der Bestzeit schaffen, aber Hauptsache ist, dass wir es gemeinsam schaffen“ erklärt Max, der seine Teamkameraden vor dem Start noch ein letztes Mal abklatscht und anspornt. Ob in der Wassergrube oder auf einer zwei Meter hohen Kletterwand, der acht Kilometer lange Parcours ist nur im Team zu bewältigen.

„Mit diesem Teamsport kann man den jungen Menschen zeigen, wie die Arbeit in der Bundeswehr funktioniert. Bei uns geht es auch nur im Team und wir müssen uns aufeinander verlassen können“, berichtet Michael. Der 32-jährige Soldat ist als Schiedsrichter am sogenannten „Matschloch“ eingesetzt und feuert die Teilnehmer kräftig an.

Auch rundherum wird Einiges geboten: „Ich saß im VIP-Hubschrauber auf dem Platz von Angela Merkel und danach im Viererbob der Spitzensportler. Es ist echt klasse, was man hier alles ausprobieren kann“, berichtet Jonathan, der mit seinem Team erst am Nachmittag startet und den Vormittag dafür nutzt, sich auch am Karrieretruck zu informieren.

In der Kaserne, in der sonst die Spitzensportler der Bundeswehr trainieren, herrscht für ein Wochenende Ausnahmezustand. Hunderte Jugendliche, Soldatinnen und Soldaten und ein Parcours, der es in sich hat – schon nach dem ersten Hindernis heißt es Abtauchen in ein Wasserbecken. Einen Balanceakt stellen wacklige Holzpontons dar, die im legendären „Loch Nass“ überwunden werden müssen. So richtig dreckig machen sich die 16- bis 18-Jährigen dann im Schlammbad und im Matschloch. Der Schlamm und Sand, der am Körper der Jugendlichen klebt, kann dann an der großen Wasserrutsche abgespült werden. Der Abschluss des fordernden Wettkampfes ist eine nasse Steilwand, der sogenannte „Gipfelstürmer“.

Aus allen Bundesländern sind die Vierer-Teams angereist, um gemeinsam die Herausforderungen zu meistern, an ihre eigenen Grenzen zu stoßen und die Stärken der Mannschaft zu finden. Nach den großen Erfolgen der Bundeswehr Olympix gibt es für die jungen Leute auch in diesem Jahr wieder ein „Rundum-Sorglos-Paket“: Von der Anreise über die Verpflegung bis hin zur Übernachtung übernimmt die Bundeswehr sämtliche Kosten.

„Es war sehr fordernd, aber auch ein riesiges Glücksgefühl, wenn man es als Team ins Ziel geschafft hat“, fasst Greta nach dem Finale zusammen. „Ich würde sofort im nächsten Jahr mit Freundinnen wiederkommen, die dann auch endlich 16 Jahre alt sind. Das Event kann ich nur weiterempfehlen!“

Impressionen 2019