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Der Minenräumpanzer Keiler

Ein Minenräumpanzer vom Typ Keiler steht vor einem Wald.

Knapp 9 Meter lang, 4 Meter hoch und etwa 54 Tonnen schwer. Das ist der Minenräumpanzer Keiler. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Truppe aufgrund einer Minensperre nicht mehr weiterkommt. Die gewaltigen, auch Elefantenfüße genannten, Metallklöppel rotieren ständig und bringen die im Boden verbrachten Minen zur Detonation, ohne dabei Schaden am Keiler anzurichten oder Personen zu gefährden. Der Keiler fräst somit eine Schneise in eine Minensperre, die im Anschluss durch die Truppe sicher durchfahren werden kann. Schon zwei Soldatinnen und Soldaten reichen aus, um den Keiler zu bedienen. Innerhalb einer Stunde können mit ihm Räumspuren von 200 Metern bis 4 Kilometern gezogen werden. Die Geschwindigkeit hängt dabei maßgeblich von dem zu räumenden Gelände ab.

Autor: Bundeswehr/AS