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Der Einzelkämpfer

Am Donnerstag, den 4. April, ist es endlich soweit und die neue YouTube Serie der Bundeswehr startet. Bei „Survival - Sieben Offiziere - Eine Mission“ seid ihr ganz nah dran, wenn unsere Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärter alles geben, um sich am Ende des Lehrgangs das Einzelkämpferabzeichnen abzuholen. Der Weg ist steinig, aber um als Offizier (m/w) in der Bundeswehr dienen zu können, muss auch diese Hürde überwunden werden. Hier geben wir euch einen kleinen Vorgeschmack zur Serie und wünschen euch viel Spaß beim Lesen und schauen. 

Teilnehmer auf dem Weg zum nächsten Ausbildungsabschnitt

Teilnehmer auf dem Weg zum nächsten Ausbildungsabschnitt

Foto: © Bundeswehr/Zedler

Zum Lehrgang sind 79 Soldatinnen und Soldaten aus den verschiedensten Orten Deutschlands angereist. Sie wollen eine der anspruchsvollsten Ausbildungen absolvieren, den EinzelkämpferlehrgangLink öffnet sich in neuem Fenster. Schon bevor es richtig losgeht, müssen sie erst einmal den Eingangstest bestehen. Es gilt, die Hindernisbahn in weniger als 2:15 Minuten zu überwinden sowie die 3.000 Meter mit zehn Kilo Gepäck in weniger als 19 Minuten zu laufen. Ist das geschafft, kann der Lehrgang für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnen.





Ein Soldat macht sich mithilfe von Rauch für Andere sichtbar

Ein Soldat macht sich mithilfe von Rauch für Andere sichtbar

Foto: © Bundeswehr/Pritzsche

In den folgenden vier Wochen werden sie vor allem eines zeigen müssen: Sich zu überwinden und die Zähne zusammen zu beißen. Das Ziel für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lautet, alleine oder im Team die eigene Truppe zu erreichen. Wichtige Fähigkeiten, die sie dazu benötigen, sind die Nahkampfausbildung, das Orientieren mit Karte und Kompass, das taktische Führen unter Belastung und vieles mehr. Der Einzelkämpferlehrgang existiert seit 1957. Vieles von damals wird heute noch ausgebildet. Es werden jedoch immer neue Inhalte hinzugefügt, um die Soldatinnen und Soldaten auf aktuelle politische und geographische Veränderungen in der Welt vorzubereiten.







Zum Lehrgang gehört auch die waffenlose Selbstverteidigung

Zum Lehrgang gehört auch die waffenlose Selbstverteidigung

Foto: Bundeswehr/Pritzsche

Auch die Nahkampfausbildung hat über die Jahre einen steten Prozess der Weiterentwicklung durchlaufen. Krav Maga, eine israelische Form der militärischen Selbstverteidigung, ist mittlerweile das Herzstück dieses Ausbildungsblocks. Nach wie vor müssen sich die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer Hunger, Schlafentzug und extremen physischen Belastungen stellen. Dies schafft man nur mit eisernen Willen, Teamgeist und der Hilfe von Kameradinnen und Kameraden.






Die Lehrgangsteilnehmer auf dem Weg zur Gewässerausbildung

Die Lehrgangsteilnehmer auf dem Weg zur Gewässerausbildung

Foto: Bundeswehr/Pritzsche

Fast ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit im Team ist die Vorbereitung. Die persönliche Ausrüstung muss im Top Zustand sein, die körperliche Grundfitness muss gegeben sein und eine gewisse mentale Stärke ist auch gefordert. Im Normalfall bringen alle der angereisten Soldatinnen und Soldaten diese Voraussetzungen mit. Bewertet werden sie anhand ihrer Leistung als Vorgesetzter, ihrem Abschneiden bei Orientierungsmärschen und nach dem Absolvieren einer Nahkampfausbildung. Wenn sie alle diese Hürden mit Erfolg genommen haben, winkt zum krönenden Abschluss die Verleihung des begehrten Einzelkämpferabzeichens. Das Eichenlaub im Abzeichen ist ein Symbol für die Strapazen, die die Trägerin bzw. der Träger auf sich genommen hat und ist ein sichtbarer Beweis für psychische und physische Belastbarkeit.


Neugierig geworden? Dann schalte am Donnerstag, 4. April um 17 Uhr auf unseren YouTube Kanal BundeswehrexclusiveLink öffnet sich in neuem Fenster und fiebere mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei „Survival - Sieben Offiziere - Eine Mission“ mit.

Autor: Bundeswehr