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Zwei Soldaten bei der Verpflegungsausgabe.
Ein Soldat schaut in eine Kamera.

Marcus sorgt für das leibliche Wohl seiner Kameradinnen und Kameraden.

Foto: © Bundeswehr / PAO EFP

Für den guten Geschmack

Mein Name ist Marcus. Ich bin 29 Jahre alt. Nach meiner Ausbildung zum Koch in einer Großküche bin ich 2016 zur Bundeswehr gekommen und seitdem Verpflegungsunteroffizier, Koch und Feldküchentruppführer für die Panzergrenadiere in Munster. Unser Motto lautet: Ohne Mampf, kein Kampf!

Momentan bin ich in Litauen zum ersten Mal für die Bundeswehr im Ausland eingesetzt. Hier sorge ich als Koch in der Kantine für das leibliche Wohl der Soldatinnen und Soldaten. Daneben plane ich unter anderem auch Veranstaltungen, überprüfe regelmäßig den Lebensmittelbestand und fülle diesen bei Bedarf auf. Damit wir den Küchenbetrieb auch unter Corona-Bedingungen aufrechterhalten können, müssen Hygienemaßnahmen veranlasst und regelmäßig kontrolliert werden.

Ein Soldat übergibt eine Kiste mit Paprika an einen weiteren Soldaten.

Mit frischen Zutaten hilft Marcus dabei, täglich frische Mahlzeiten vorzubereiten.

Foto: © Bundeswehr / PAO EFP

Die Mission führte mich auch schon nach Lettland. Dort habe ich mich mit einem kleinen Team um die Versorgung während der Übung Crystal Arrow gekümmert. Nach unserer Rückkehr nach Litauen bereitete ich mich mit meinem Küchentrupp auf eine Geländeübung vor. Wir haben eine Woche lang im Gelände mit unserer Feldküche für etwa 150 Soldatinnen und Soldaten gekocht und die Verpflegung zubereitet. Das ist für mich immer die schönste Zeit während unserer Übungen. Denn genau das ist der Grund, warum ich zur Bundeswehr gekommen und Feldkoch geworden bin. Ich plane, organisiere und koche unter den Bedingungen, die mir die Umstände und das Gelände ermöglichen. Das macht mir und dem gesamten Team immer großen Spaß.

Zwei Soldaten füllen die frisch gekochten Mahlzeiten auf Teller.

Nachdem das Essen fertig ist, wird es an die Soldatinnen und Soldaten ausgegeben.

Foto: © Bundeswehr / PAO EFP

Selbstverständlich vermisse ich meine Familie, aber die Übung in Lettland war eine sehr schöne Abwechslung und Erfahrung. Wir haben ein neues Land bereist, neue Herausforderungen gestemmt sowie Kameradinnen und Kameraden aus acht Partnerstaaten kennengelernt und versorgt. Alles in allem hat es mir viel Spaß gemacht, ich habe neue Menschen treffen und viele tolle Momente erleben dürfen.

Nach meiner Zeit in Litauen werde ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen, etwas entspannen und meine wiedergewonnene Privatsphäre genießen, denn die ist hier sehr selten. Einfach mal Zeit für sich selbst zu haben und sich Zeit mit der Familie nehmen. Als nächstes wird bald die nächste Übung in Munster anstehen. Da werde ich wieder mein Bestes geben, um den Kameradinnen und Kameraden mit gutem Essen und Getränken eine Freude zu bereiten.

Autor: Bundeswehr/ML