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Marineflieger der Bundeswehr

Ein Bordhubschrauber vom Typ Sea Lynx fliegt über einer Fregatte. Im Hintergrund sind zwei Korvetten zu sehen.

Wenn man an die Marine denkt, kommen einem sofort Fregatten, U-Boote und die Weiten des Meeres in den Sinn. Bei den Seestreitkräften der Bundeswehr gibt es neben „unter Wasser“ und „auf dem Wasser“ aber auch noch „über dem Wasser“. Am Himmel über den deutschen Küsten und in den Einsatzgebieten der Bundeswehr leisten die Soldatinnen und Soldaten der Marineflieger ihren Dienst.

Nordholz an der Nordseeküste Niedersachsens ist die Heimat des Marinefliegerkommandos. Hier sorgen mehr als 2.500 Bundeswehrangehörige dafür, dass die Marineflieger ihren Aufträgen nachgehen können. Sie überwachen das Geschehen auf hoher See und übernehmen die Seenotrettung, wenn Schiffe in Not geraten sind und Menschen gerettet werden müssen. Hierbei kann es sich um die Suche nach vermissten Personen oder auch die Bekämpfung von Bränden auf Schiffen handeln. Außerdem sind sie im Notfall dafür verantwortlich, Ziele über und unter Wasser zu erkennen und zu bekämpfen.

Dafür stehen den Marinefliegern zahlreiche Flugzeuge und Hubschrauber, wie beispielsweise das Langstreckenflugzeug P-3C Orion, der Mehrzweckhubschrauber Sea King MK41 oder auch das Kurzstreckenflugzeug DO 228 LM zur Verfügung. Jedes dieser Luftfahrzeuge hat dabei unterschiedliche Fähigkeiten. Die P-3C Orion kann als Aufklärungsflugzeug riesige Seegebiete kontrollieren und U-Boote mit Torpedos bekämpfen. Der Sea King MK41 dient als Rettungshubschrauber für den Such- und Rettungsdienst vor den Küsten Deutschlands und das Kurzstreckenflugzeug DO 228 LM trägt zum Umweltschutz bei. Mit ihm können die Soldatinnen und Soldaten Verschmutzungen des Meeres, wie zum Beispiel durch Öl, sofort erkennen.

Die Bildergalerie gibt dir Einblicke in die Welt der Marineflieger.

Autor: Bundeswehr / AS