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Zukunftstag für Mädchen und Jungen in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn

Das waren die Teilnehmer des Girls´/ Boys Day 2017 bei der Flugbereitschaft des BMVg in Köln Wahn
Auch Jungs konnten in die typischen "Frauenberufe" bei der Bundeswehr reinschauen.

Auch Jungs konnten in die typischen "Frauenberufe" bei der Bundeswehr reinschauen.

Foto: Bundeswehr / Jansen

Girls‘ & Boys‘Day 2017

Was die Jungs können, schaffen Mädels sowieso!

Das war bislang das Motto des Girls‘Day bei der Bundeswehr. Dieses Jahr hat die Bundeswehr  auch an die Jungen gedacht: Erstmals gab es auch den Boys‘ Day: Denn Jobs, in denen bislang vornehmlich Frauen Karriere machen, gibt es auch in den Streitkräften.



Und so kam es, dass am 27. April nicht nur junge Frauen und Mädchen den Luftwaffenstützpunkt in Köln-Wahn besuchten, sondern auch knapp 30 neugierige Jungs. Bibliothekar, Krankenpfleger, Kinderbetreuer – nur drei von vielen „Frauen-Berufen“, die auch in in Bundeswehrliegenschaften zu finden sind. Samuel  aus Lohmar und Marcel  aus Neunkirchen waren sehr beeindruckt, als sie sich in der großen Standort-Bibliothek inmitten von Bücherregalen und Arbeitstischen wiederfanden: Militärische Fachzeitschriften, historische und wissenschaftliche Bücher, ganz normale Unterhaltungsliteratur und eine riesige Filmauswahl – alles muss für die militärische und zivil angestellte Leserschaft in Köln-Wahn verwaltet werden. „Sowas könnte ich mir auch für später vorstellen“,meint Samuel.


Die Sanitäter erzählen von ihren Einsätzen

Die Sanitäter erzählen von ihren Einsätzen

Foto: Bundeswehr / Jansen

Dass man(n) sich auch im Truppenärztlichen Bereich nützlich machen kann, wussten dann schon einige mehr, aber was das im Einzelnen heißt, erfuhren die jungen Schüler im Sanitäts-Bereich. Im Familienbetreuungszentrum staunten dann nicht nur die Besucher, sondern auch der eine oder andere ihrer Gruppenführer über das Betreuungsangebot: Krabbelgruppen für Kleinkinder, Spielklassen für die Größeren und ein idyllisches Spielplatzgelände - Rundumbetreuung von morgens bis abends, während die Eltern „nebenan“ im Dienst sind. „Schon nicht schlecht“, meinte auch Hauptgefreiter Lucas K., „und beruhigend, was die Bundeswehr für die Soldatenfamilien so alles tut.“


Mittagessen aus der „Gulaschkanone“ gab es dann für alle zusammen. Und so mancher von den Jungen wurde dann doch ein bisschen neidisch auf das, was die Mädchen von der Werkstatt des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums oder  der IT-Technik im Führungsunterstützungsbereich   zu erzählen hatten. 


Im Cockpit des Airbus, mit dem sonst die Bundeskanzlerin zu ihren Terminen geflogen wird.

Im Cockpit des Airbus, mit dem sonst die Bundeskanzlerin zu ihren Terminen geflogen wird.

Foto: Bundeswehr / Jansen

Nochmal richtig spannend wurde es dann, als die Schülerinnen und Schüler in Bussen auf das militärische Flugplatzgelände gefahren wurden: Von hier aus werden nicht nur Truppentransporte organisiert, sondern auch der Flugbetrieb für die Bundesregierung und Staatsgäste. Das heißt natürlich: Höchste Sicherheitsstufe. Umso stolzer fühlten sich dann alle jungen Besucher, als sie nach Security-Checks selbst an Bord der großen Airbus-Maschine durften, mit der normalerweise die Bundeskanzlerin zu wichtigen Staatsbesuchen reist. „ Das war echt ein Highlight“, fand auch Helena aus Bonn.

Buchstäblich „Wahn-Sinn“, was bei der Bundeswehr alles möglich ist. Das macht Lust auf mehr!






Autor: Tobias Jansen