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Im Einsatz für die Gesundheit – die Bundeswehrkrankenhäuser

Der Sanitätsdienst Link öffnet sich in neuem Fensterder Bundeswehr mit seinen rund 20.000 Angehörigen leistet einen unschätzbaren Dienst. Die Kernaufgabe ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Dafür betreibt die Bundeswehr sogar eigene Krankenhäuser, in denen neben den Soldatinnen und Soldaten auch eine große Anzahl an zivilen Patientinnen und Patienten behandelt wird.

Die gegenwärtige Situation stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Erkrankte Patientinnen und Patienten werden unter anderem aus Italien und Frankreich zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Medizinisches Material, allem voran Schutzmasken, werden beschafft. Mobile medizinische Versorgungs- und Testzentren werden eingerichtet. Mehrere tausend medizinisch ausgebildete Reservistinnen und Reservisten bieten Unterstützung an. Dies nehmen wir jetzt zum Anlass, um dir unsere Bundeswehrkrankenhäuser vorzustellen.

In einem Zelt, das als Feldlazarett genutzt wird, sind Liegen und medizinisches Material aufgestellt.

Heutzutage werden Lazarette hauptsächlich in Einsatzgebieten wie Afghanistan oder Mali genutzt. Die medizinische Ausstattung ist ebenso modern wie in den stationären Krankenhäusern.

Foto: © Bundeswehr / Jonas Weber

Bereits 1957, kurz nach der Gründung der Bundeswehr, wurden die ersten medizinischen Versorgungszentren gegründet. Diese sogenannten Lazarette standen damals ausschließlich Soldatinnen und Soldaten offen.

In den 1970er Jahren erfolgte die Umbenennung in Bundeswehrkrankenhäuser. Seitdem wird ein großer Teil der Behandlungs- und Pflegekapazität auch den jeweiligen Bundesländern für die Behandlung von zivilen Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt.

Heute gibt es fünf Bundeswehrkrankenhäuser in Berlin, Hamburg, Koblenz, Ulm und Westerstede mit insgesamt ca. 2000 Betten. Alle verfügen über Notfallambulanzen und beteiligen sich am regionalen Rettungsdienst. Darüber hinaus haben sich die Krankenhäuser in bestimmten Bereichen spezialisiert, um den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten. So ist das Spezialgebiet des Bundes­wehr­kranken­hauses in Ulm zum Beispiel die Behandlung von Schwerstunfallverletzten.

Autor: Bundeswehr/CM

Im Einsatz für die Gesundheit – die Bundeswehrkrankenhäuser.