• Suche

Ausbilder bei der Bundeswehr

Der Ausbilder kniet bei einem Soldaten und erklärt den Schießablauf.

Ausbilder für die Feldwebel von Morgen

Adrian bildet Feldwebelanwärterinnen und -anwärter aus. Er teilt sein umfangreiches Wissen gerne mit seinen Soldatinnen und Soldaten, denn jeder von ihnen möchte einmal selbst Feldwebel bei der Bundeswehr werden und Führungsverantwortung übernehmen. Während des Lehrgangs bildet er seine Schützlinge unter anderem im Schießen aus und bereitet sie auf ihren weiteren Weg als Soldatin bzw. Soldat vor.

Der Soldat Adrian steht im Grünen und lächelt in die Kamera.

Adrian bildet junge Soldatinnen und Soldaten in der Feldwebellaufbahn aus.

Foto: © Bundeswehr / Adrian M.

„Durch meinen Bruder, der schon vor mir Soldat war, wurde ich bereits früh auf die Bundeswehr aufmerksam. Er hat mir viel erzählt und ich habe außerdem Informationsbroschüren gelesen", erinnert sich Adrian. „Somit stand schnell für mich fest, dass ich nach meiner Ausbildung zum Bürokaufmann, zur Bundeswehr wollte. Meinen Dienst habe ich im Jahr 2003 angetreten und nach vielen verschiedenen Lehrgängen bin ich mittlerweile als Schießlehrer bzw. als Ausbilder für die angehenden FeldwebelLink öffnet sich in neuem Fenster in Hammelburg eingesetzt.“ Adrian weiß, wie wichtig sein Auftrag als Ausbilder ist. Er selbst hat am Anfang seiner Karriere diese Ausbildung durchlaufen und für seinen weiteren Weg viel mitgenommen.

Der Ausbilder steht vor seinen Soldatinnen und Soldaten und zeichnet mit einem Stock Zeichen in den Sand.

Mit einem Geländesandkasten ist es Adrian möglich, mit einfachen Mitteln wie Ästen oder Steinen das Gelände abzubilden und die Soldatinnen und Soldaten mit ihrem Umfeld vertraut zu machen.

Foto: © Bundeswehr / Adrian M.


„Das militärische Wissen, welches hier vermittelt wird, ist die Grundlage für die weiteren Werdegänge der Soldatinnen und Soldaten. Aber es ist nicht nur die reine Wissensvermittlung.“, erklärt Adrian. „Ich habe die Möglichkeit, die Kameradinnen und Kameraden aus- und weiterzubilden und damit auch ein Stück weit zu prägen. Das motiviert mich meine Arbeit besonders gut zu machen.“ Auch sein Auslandseinsatz in Afghanistan im Jahr 2013 kommt seiner Tätigkeit als Ausbilder zugute. „Ich war dort im Transportbereich eingesetzt. Während der sechs Monate hatte ich häufig mit den Menschen aus Afghanistan zu tun, die eine ganz andere Kultur leben als wir. Das war manchmal ganz schön herausfordernd", erinnert er sich. „Diese Erfahrung kann ich nun in die Grundlagenausbildung der angehenden Feldwebelanwärterinnen und –anwärter einfließen lassen. Feldwebel sind Führungskräfte und da kommt es auf professionelles Handeln an. Ganz besonders im AuslandseinsatzLink öffnet sich in neuem Fenster.“

Soldaten bewegen sich bäuchlings auf einem Baumstamm voran, um das Hindernis zu überwinden.

Hindernisse zu überwinden, gehört zum Soldatenberuf dazu. Ausbilder Adrian hilft den Soldatinnen und Soldaten, eine gute Technik zu entwickeln.

Foto: © Bundeswehr / Marco Dorow

Adrians Arbeitstag ist klar durchstrukturiert und beginnt jeden Morgen mit einer Besprechung im Kreise der Ausbilderinnen und Ausbilder. Neben der Ausbildung selbst sind sie auch für den reibungslosen Ablauf beim Empfang des Materials, der Verlegung zum jeweiligen Ausbildungsort oder auch der Nachbereitung des Materials, wie z.B. das Reinigen der Waffen zuständig. Neben der militärischen Ausbildung spielt auch Sport eine große Rolle in Adrians Leben. So hatte er die Möglichkeit eine Ausbildung zum Fitness- und Personaltrainer zu machen und teilt dieses Wissen nun gern mit seinen Kameradinnen und Kameraden. Sport ist außerdem ein weiterer wichtiger Bestandteil des Lehrgangs, denn körperlich fit zu sein ist Teil des Berufes. 

Der Ausbilder steht vor einer Gruppe Soldaten, die mit Tarnschminke im Gesicht vor ihm stehen und warten.

Bei der Ausbildung im Gelände spielt eine gute und sinnvolle Tarnung eine entscheidende Rolle.

Foto: © Bundeswehr / Andrea Bienert

Adrian hat bei der Bundeswehr seinen Platz gefunden und gibt sein Wissen gerne weiter. „Mir gefallen die vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt er und berichtet von seinen Zukunftsplänen: „Ich habe einen Antrag für den Wechsel in die Offizierslaufbahn gestellt. So kann ich mich selbst weiterentwickeln und meine bisherigen Erfahrungen und mein Wissen in einer anderen Laufbahn einbringen.“ Dafür wünschen wir Adrian viel Erfolg!

Autor: Bundeswehr/AS